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Humanwissenschaftliche Fakultät / Medizinische Fakultät / Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche FakultätZentrum für Versorgungsforschung Köln - ZVFK

Zentralbereich Medizinische Synergien (ZMS)

 

Die Medizinischen Synergien sind ein Zentralbereich des Ärztlichen Direktorats. Er erfüllt zentrale Aufgaben des internen Qualitäts- und klinischen Risikomanagements und entwickelt und organisiert Fort- und Weiterbildungen. Er unterstützt und schult die Beschäftigten der Uniklinik, wenn sich klinische oder organisatorische Abläufe ändern oder das Fachwissen aktualisiert werden muss.

Bildungszentrum

Spitzenleistungen erfordern qualifizierte Beschäftigte. Das Bildungszentrum erstellt jedes Jahr ein Fortbildungsprogramm und führt Weiterbildungen durch. Die Angebote erhalten Berufsfähigkeit der Beschäftigten, erschließen ihnen neue Berufsfelder und unterstützen den beruflichen Aufstieg.

Was leisten Fort- und Weiterbildungen im Gesundheitswesen?

Fortbildungen vermitteln den neuesten Stand und sichern somit die Qualifikation. Mit Fortbildungen bestehen Beschäftigte die wechselnden Anforderungen ihres Berufes. Sie vertiefen oder erweitern ihre Kenntnisse, erwerben neues Wissen und erlernen neue Methoden. Und sie können die Probleme des Arbeitsalltags reflektieren und lösen.

Weiterbildungen sind Bausteine für die persönliche und berufliche Entwicklung. Damit investieren die Uniklinik und ihre Beschäftigten in die Zukunft. Durch eine abgeschlossene Weiterbildung erwerben Beschäftigte spezifische Qualifikationen. Voraussetzung sind: eine primäre Berufsausbildung und berufliche Erfahrung.

Qualitätsmanagement und Klinisches Risikomanagement

Alle Beschäftigten der Uniklinik tragen zu einem guten Arbeitsergebnis bei. Die Arbeit jedes Einzelnen ist wichtig. Doch ob Linienaufgabe oder Projekt: Auch gute Arbeit kann noch besser werden. Die Beschäftigten profitieren dabei von einem effizienten und transparenten Qualitätsmanagement.

Die Medizinischen Synergien sind Ansprechpartner für alle Bereiche der Uniklinik. Sie hinterfragen: Ist ein formales QM-System gewollt? Und wie ist dessen Aufbau zu unterstützen? Sie bieten Lösungen für klinische oder organisatorische Abläufe an, leiten Verbesserungen ein und überprüfen deren Wirksamkeit. Die Medizinischen Synergien greifen Ideen und Anregungen von Beschäftigten sowie von Patientinnen und Patienten auf, arbeiten in Projekten mit und erstellen die Qualitätsberichte nach den gesetzlichen Vorgaben.

Was leistet ein Qualitätsmanagement?

Qualität bedeutet: Anforderungen und Leistungen stimmen überein. Wer gute Arbeit leisten will, fragt zunächst nach: Was erwarten und fordern die Patientinnen und Patienten sowie ihre Angehörigen? Was kann ihnen darüber hinaus geboten werden? Was wünschen sich die zuweisenden Ärztinnen und Ärzte und andere Kooperationspartner? Und sind die Beschäftigten zufrieden?

Qualitätsmanagement heißt: Planen, lenken und verbessern. Kliniken, Institute oder Verwaltungsbereiche strukturieren sich: Was bieten sie ihren Kundinnen und Kunden? Was wollen sie konkret erreichen? Welche Strategie verfolgen sie? Was wollen sie dafür tun? Und wie können sie sich kontinuierlich verbessern? Ein Qualitätsmanagementsystem hilft, ein klares Bild von der eigenen Aufgabe zu entwickeln, die Arbeit zu erleichtern, flexibel zu agieren und alle Anforderungen zu erfüllen.

Was leistet das Klinische Risikomanagement?

Das Klinische Risikomanagement gibt den Beschäftigten die Möglichkeit außergewöhnliche Gefahren und Risiken für die Patientinnen und Patienten zentral und sanktionsfrei zu melden (Critical Incident Reporting System CIRS), es begeht die Kliniken und Institute, um Risiken zu identifizieren, die nicht auffallen (Risikoaudits) und analysiert Schadensfälle wie zum Beispiel Stürze. Aus den Informationen werden Maßnahmen zur Risikominderung entwickelt, mit den Kliniken und dem Vorstand abgestimmt und durchgeführt.